Bei Hindu Tempel Fort Frederik in Trincomalee

Allgemeines zu Sri Lanka

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Restaurants und Landesküche

Uns ist in einigen Restaurants aufgefallen das von den Reisenden Bewertungen mit Edding an die Wände geschrieben wurden. Im Normalfall steht da dann eigentlich immer: Bestes Restaurant in gaaaaanz Sri Lanka. Aber wir kennen das ja: Ganz Sri Lanka? Nein ein kleines …. Spaß beiseite. Diese Bewertungen sind einfach gar nichts Wert. Die Sri Lanka Küche ist ganz nett, aber leider, so wie wir sie bisher kennen lernen durften, nicht sehr abwechslungsreich. Tatsächlich langweilte sie uns nach 2 Wochen schon. Schade eigentlich, denn kurz gegen Ende unserer Reise fanden wir zwei Restaurants in denen wir wirklich gut gegessen haben.

Der Verkehr

Ja, da lässt sich viel lesen. Und ja wir haben darüber auch vorher uns belesen. Ich gebe zu vorher auch ein wenig Schiss gehabt zu haben. Naja umsonst wie sich rausstelle. Klar ist es auf den ersten Blick ein wenig chaotisch, aber nach ein paar mal mit dem Tuktuk hat man dann die Logik raus. Ein wenig Spaß macht das ganze dann schon. Man sollte nur nicht daran denken, dass man kein Sicherheitsgurt hat.

Zugfahren

Zugfahren ist sicherlich eine der coolsten Arten zu reisen, jedenfalls wenn man eine Sitzplatz Reservierung hat. Sonst kann es schon vorkommen das man aufeinandergequetscht in der dritten Klasse sich dem Ziel entgegen kuschelt. Wer das nicht möchte sollte rechtzeitig reservieren, denn die Tickets sind schnell vergriffen. Taxi Fahrer und Guides kaufen gerne Mal die Bestände auf, um diese dann gewinnbringend weiter zu verkaufen. Daher rechtzeitig buchen. Ach die Schalter Beamten sagen auch gerne mal das es keine Plätze mehr gibt, vor allem dann wenn sie nicht so gut Englisch sprechen. Ein bisschen Planung ist also von Nöten wenn Mann nicht das Abenteuer 3. Klasse erleben möchte. 1. und 2. Klasse gibt es übrigens nicht auf jeder Strecke.

Bus fahren, wenn er hält

Wir sind zwei mal mit dem Bus gefahren. Einmal eine längere Strecke und einmal Kurzstrecke innerhalb der Stadt. Wir hatten Glück und die Busse waren nicht arg Überfüllt, haben aber auch schon anderes gesehen wo die Leute gequetscht aus den auch bei der Fahrt geöffneten Türen raushangen. Bus fahren ist in Sri Lanka extrem günstig. Problem ist oft einfach das für Touristen die Busse nicht immer halten. Da wird gerne die Lichthupe als auch das Hirn betätigt, Gas gegeben und durchgefahren. Woran man die Busse für Überland und Nahverkehr erkennt konnten wir bisher nicht herausfinden. Ein bisschen Zeit und Glück sollte man schon einkalkulieren.

Taxi fahren

Taxis gibt es natürlich auch, wobei so wie wir es erlebt haben sind diese doch eher für größere Strecken üblich. Innerhalb eines Ortes werden diese selten genutzt. Einerseits sind diese natürlich teurer als eine Fahrt mit einem Tuktuk, andererseits auch meist langsamer.

Tuktuk fahren

Die gängige Fortbewegung auf zumeist kurze Distanz ist das Tuktuk. Diese schlängeln sich auch durch dichten Verkehr waghalsig durch und sind zwar wesentlich teurer als ein Bus, aber für europäische Verhältnisse immer noch spotbillig. Viele Tuktuk Fahrer bieten auch größere Strecken an. Kann man schon auch mal machen.

Weiße kleine Kinder

Soweit wir das beobachten konnten sind die Sri Lankesen, stimmt das so?, ein extrem Kinderfreundliches Volk. Besonders begeistert sind die meisten von weißen kleinen Kindern, vorzugsweise Baby bis 10 Jahre alt. In diesem Alter werden alle Kinder nur Baby genannt. Und nicht zu vergessen, die Kinder werden auch immer angefasst. Warum das so ist? Wissen wir nicht, aber sie meinen es auch nicht böse oder eklig. Ist einfach so, und ein „Nein Danke“ wird auch akzeptiert. Nicht wundern: Als Fotomotiv hält man des öfteren mit Kind auch her, ungefragt!

Sri Lanka Rupien

Das schöne Geld. Bei unserer Reise war ein Euro ca. 197 Rupien Wert. Klingt viel? Ist für die Einheimischen auch nicht wenig. Eine kürzere Tuktuk Fahrt zum Vergleich kostet innerhalb meiner Stadt meist zwischen 200-300 Rupien. Ein teurer Lässig 300. Eine Flasche Wasser 75 Rupien. Vergleichsweise günstig für Europäer. Umrechnung über Google.

Müll, überall Müll

Warum ist es nur so? Es ist uns in Marokko als auch in Malaysia aufgefallen… Müll überall werfen du Leute ihren Müll in die Natur. Plastik, Dosen und anderer Kram. Echt schade, es wäre so viel schöner wenn kein Müll überall rumliegen würde. An verschiedenen Orten, einigen wenigen, stehen Schilder mit dem Thema: „Halte die Umwelt sauber“, aber Mülleimer sucht man vergeblich. Es gibt einige wenige Müllfreie Bereiche, hier finde. Sich teilweise sogar Mülleimer. Im großen und ganzen ist es einfach unglaublich was an Müll überall herumliegt.

Kaffee, puh leider wie überall in Asien

Der durchschnittliche Kaffee ist auch in Sri Lanka wirklich weit entfernt von gut. Wenn überhaupt kann man von annehmbar sprechen. Hin und wieder gibt es aber auch Ausnahmen. In Trincomalee hatten wir ein wirklich gutes Café mit super Kaffee!

Postkarten

Postkarten finden sich zumeist in größeren Städten. Beispielsweise teuer in Anuradhapura bei auf der Straße stehenden Händlern, oder aber in Geschäften in Kandy. Wie mussten aber tatsächlich ein paar Tage warten und suchen bis wir sie fanden. In Trincomalee beispielsweise war unsere Suche erfolglos. Tipp: rechtzeitig drum kümmern.

Stechmücken überall

Das Land ist voll von diesen Mist Viechern. Vor Ort gibt es zumeist auf Zitronengras basierende Sprays die Abhilfe schaffen sollen. Ganz sicher ob es wirklich hilft bin ich mir da aber nicht. In Hotels sind zumeist über den Betten schon Netze gespannt die nachts vor den Plagen helfen soll. Zu unserer Reisezeit übertrugen die Moskitos tagsüber teilweise Duenge Fieber übertragen. Bisher hatten wir aber Glück und wurden zwar auch oft gestochen aber bekamen nie eine Krankheit dadurch.

Regen- un Trockenzeit

Je nach Jahreszeit ist auf Sri Lanka an unterschiedlichen Orten der Insel entweder Trocken oder aber Regenzeit. So richtig hat dies bei unserer Zeit dort nicht zugetroffen. In Negombo hatte es keinen Tropfen geregnet dagegen in anderen Teilen des Landes schon. Die einzige Konstante beim Wetter war eigentlich immer: Es ist warm, sehr warm!

Regen in der Regenzeit, Unawatuna

Religiöse Stätten: Tempel, Dagoba und Kirchen

Das Land ist voll von buddhistischen Tempeln. Frauen sollten die Schultern und Knie bedecken, die Beine sieht man oft auch bei männlichen Touristen mit Tüchern bedeckt. In jedem Fall aber müssen die Schuhe und evtl eine Mütze abgezogen werden.

In einem Hindutempel dagegen müsste ich als Mann mein T-Shirt ausziehen und oben ohne rein, währenddessen Teresa ein Tuch umbinden musste. Seltsam 😉

Christliche Kirchen sind hier zumeist auch sehr bildlich und bundt. Jesus als Superheld dargestellt. Wer aus Europa kommt wird sicherlich aber nach den ersten Blicken schon mehr gelangweilt sein. Bei uns sind die Kirchen einfach schöner.

Sri Lanka und seine Tiere

Hunde gehören in Sri Lanka eigentlich überall in Menschengegenden zum Bild. Es sind Straßenhunde in allen möglichen Gesundheitszuständen. Weitestgehend werden diese von den Menschen ignoriert. Sie sind halt da.

Je nach Gegend finden sich auch andere freilaufende „Wildtiere“. Bei Trincomalee waren es großteils Rehe, bei Anuradhapura Affen, Kandy Warane. Um Sigiriya Kühe und wenn man ganz viel Glück hatte auch Mal ein Elefant. Direkt in freier Wildbahn haben wir glücklicher Weiße nicht gesehen: Schlangen und Krokodile. Einen toten Skorpion haben wir gesehen, diese scheinen also auch hier zu leben. Ziemlich cool sind auch die Flughunde. In Kandy sind diese zu den Abendstunden zu tausenden über den See geflogen. Tagsüber hängen die im Botanischen Garten an den Bäumen.

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