Unterwegs auf der Autobahn

Reisen mit Kind/ern, nicht immer einfach

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Kind ist nicht gleich Kind, jedes ist anders – Reisen mit Kind/ern

Nicht alle Kinder reagieren auf lange Reisen gleich. Die einen hassen es, die anderen haben keine Probleme damit. Unserer Erfahrung nach war das Alter von 2 Jahren ein sehr gutes. Dieses Alter habe ich auch schon von anderen Eltern als gut empfunden mitbekommen. Vielleicht ist das aber auch nur ein Zufall. Aber reisen mit Kind/ern verläuft ja nicht immer gleich. Wir waren damals als Backpacker in Malaysia unterwegs. Selbst der Flug war mit unserer Großen kein Problem. In diesem Beitrag schreibe ich über unsere Erfahrungen von normalen Urlauben bis hin zu einer ein Monatsreise. Wie es sich verhält auf längeren, oder gar einer Weltreise kann ich nicht sagen. Vielleicht habt Ihr da Erfahrungen, die Ihr in den Kommentaren teilen wollt?

Ab drei Jahren geht es los: „Wie lang gehts noch? Wann sind wir da? Ich muss Pippi“

Bei uns ging es dann im Alter von drei Jahren los. Längere Autofahrten, beispielsweise von Freiburg nach Frankfurt (Oder), waren ein Roulette mit ungewissem Ausgang. Wir wurden so also ein wenig kreativ und bekamen, wie kann es auch anders sein, von allen gute Ratschläge.

Was kann ich machen gegen Langeweile

Also was kann man nun machen um die Autofahrt so angenehm wie möglich zu machen? Im folgenden unsere Erfahrungen.

Größere Strecken über Nacht fahren

Für unsere jährlichen Reisen von Freiburg nach Frankfurt (Oder) machen wir es mittlerweile so, dass sich einer von uns Tagsüber hinlegt und schläft. Wir fahren dann, je nach Jahreszeit und Dämmerung, gegen 20-21 Uhr los. Meist ist zu begin die Freude der Kinder endlich los zu kommen so groß, dass die ersten zwei Stunden mühelos sind. Anschließend schlafen, unsere jedenfalls, immer ein. Wenn die Kinder dann gegen 7-8 Uhr aufwachen haben wir den Großteil der Strecke meist schon hinter uns oder sind sogar schon da. Über Nacht fahren hat sich bei uns bewährt.

Hörbücher

Eine ausreichende Sammlung von Hörbüchern ist ein Segen. Die Kinder sind beschäftigt mit zuhören und somit auch „Stillgestellt“. Leider funktioniert dies bei uns auch nicht länger als eine Stunde. Danach wird es ihnen langweilig.

Kopfhörer und extra Player mitnehmen

Wer die Hörspiele schon satt hat, sie einfach nach dem 100. mal nicht mehr hören kann und will, sollte einen extra Player mit Diesen Artikel bei amazon.de kaufen Kopfhörern mitnehmen. Das Kind kann dann hören was es will, und wenn es zum 100. mal das gleiche Hörbuch ist. Ausreichend Akkus mitnehmen! Wir nutzen unseren Diesen Artikel bei amazon.de kaufen Tip Toi Stift hierfür.

Bücher

Bücher sind immer gut! Doch nicht jedes Kind kann während der fahrt „lesen“ oder ein Buch anschauen ohne das ihm schlecht wird. Das solltet ihr vorher rausfinden 😉
Falls wer wie wir eh schon einen Tip Toi Stift dabei hat, kann hier auch direkt ein oder zwei der Bücher dafür mitnehmen.

Malsachen

Stifte und Papier mitnehmen! Kinder malen sehr gerne. Klar werden Stifte runterfallen aber im großen und ganzen sind sie dennoch eine Zeit lang beschäftigt. Einfach schauen das sie die Stifte nicht durch das Auto werfen. Eine Malunterlage braucht ihr auch. Hierbei reicht aber ein Hardcover Buch. Wir haben einen Tisch in unserem Bulli

Reisespiele

Ich sehe was, was du nicht siehst und weitere

Wer kennt sie nicht aus seiner Kindheit? Die Autofahrtspiele schlecht hin! Auch hiermit kann man die Zeit für Kinder angenehm überbrücken.

  • Ich sehe was, was du nicht siehst
  • Ich packe meinen Koffer
  • Wörterreihen

Reisebrettspiele

Es gibt das eine oder andere Brettspiel mit magnetischen Figuren. Wenn man die Möglichkeit hat, nebeneinander oder gegenüber, mit dem Kind spielen zu können, ist das auch ein gutes mittel gegen Langeweile.

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Spielsachen und Kuscheltiere

Kinder sollten sich immer eine kleine Auswahl an Spielsachen und ein Kuscheltier auf die Reise mitnehmen. Wir haben es so geregelt, dass sich unsere große Ihren Rucksack mit ein paar Spielsachen, die sie selber auswählt packen darf. Unsere Kinder stehen nicht so auf Kuscheltiere, aber das ist oftmals anders. Unsere Regel ist hier, dass die Kinder selber auf ihre Sachen aufpassen müssen um sie nicht zu verlieren. Wir schauen zwar ebenfalls drauf, aber ausschließen kann man es halt leider nie. Falls es doch passiert braucht man Zeit auf den Verlust eingehen zu können. Dies nur als Vorwarnung 😉

Pausen machen, Strecken soweit es geht kurz halten

Wenn Ihr aber nun mal am Tag fahren müsst, dann plant genug Pausen ein. Unsere Erfahrungen sind, dass es sich anbietet alle 2-3 Stunden mal anzuhalten für Pippi, klein wenig was zu essen und sich die Beine zu vertreten. Am besten die Strecken Tagsüber kurz halten. Die Planung muss hier das berücksichtigen. Wir mussten uns seit der Kinder hier öfters mal von alten Gewohnheiten, von Kroatien, Mljet nach Freiburg innerhalb von 23h…, verabschieden.

Eure Erfahrungen? Was fehlt?

Sicherlich habt ihr auch schon Erfahrungen gesammelt. Was gibt es noch für Möglichkeiten zur Zeitüberbrückung, gegen Langeweile? Habe ich was vergessen? Schreibt es doch einfach in die Kommentare!

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